30. September 2026 | Mit einem Gottesdienst in der Kamener Pauluskirche begann der Willkommenstag für die neuen Mitarbeitenden im Unternehmensverbund Evangelische Perthes-Stiftung (EPS).
Pastor Dr. Jens Beckmann, Theologischer Vorstand der EPS, bezog sich in seiner Predigt auf die Lesung zum „barmherzigen Samariter“ und die Goldene Regel: „Behandle andere so, wie du auch selbst behandelt werden möchtest.“ Diese Grundlage ziehe sich durch alle Arbeitsbereiche und alle Ebenen bei Perthes, so Beckmann. Nur gemeinsam und, weil die Mitarbeiterschaft so vielfältig ist, könne am Ende ein gutes Ergebnis erzielt werden – menschennah.
Nach einem Ortswechsel in die Kamener Stadthalle konnten sich die Teilnehmenden erst einmal mit Kaffee, Tee und kleinen Snacks stärken, bevor das Programm weiterging.
Ulrike Egermann vom Stabsbereich Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation begrüßte als Moderatorin des Tages die Anwesenden, bevor Michael Wermker und Dr. Jens Beckmann als Vorstände die neuen Mitarbeitenden aus aller Welt willkommen hießen und mit „Perthes“ vertraut machten. Sie stellten Aufbau und Organisation des Unternehmensverbundes, die Geschichte der Perthes-Stiftung sowie finanzielle und rechtliche Rahmenbedingungen vor. Die Geschäftsbereichsleitungen berichteten flankierend über Inhalte der verschiedenen Arbeitsfelder, Besonderheiten und Projekte. Ergotherapeutin Danny Konkel brachte mit einer „Bewegten Pause“ Schwung in den Saal.
In der Mittagspause gab es Gelegenheit, um sich an den Infoständen über das stiftungsinterne Angebot zu informieren. Für das leibliche Wohl war wie immer die Perthes-Service GmbH verantwortlich, die alle mit leckeren Pastaspezialitäten, Salaten und Desserts verköstigte.
Gut gestärkt kamen die neuen Mitarbeitenden am Nachmittag in regionalen Gruppen zusammen. Dort konnten sie sich untereinander besser kennenlernen und die Grundaussagen der Evangelischen Perthes-Stiftung besprechen, die die Leitlinien für die Arbeit bilden.
Einig waren sich die einzelnen Gruppen darüber, dass alle acht Grundaussagen wichtig seien – das zeigte sich besonders in den Gesprächen und Diskussionen. Zentrale Themen waren die Begleitung anderer Menschen und Berücksichtigung der individuellen Wünsche und Möglichkeiten: „Wir lassen niemanden allein und niemanden zurück“, fasste es Christoph Mertens, Geschäftsbereichsleitung Perthes-Wohnen und Beraten, für eine Gruppe zusammen. Weitere wichtige Punkte waren das Aufeinander-Zugehen sowie Wertschätzung und ein faires Miteinander – im Team, in Kontakt mit Bewohner*innen und Klient*innen, aber auch gesellschaftlich.
„Gemeinsam menschennah. – Wir sind Perthes!“ mit diesem Fazit und ausgestattet mit vielen Anregungen, Informationen und Perthes-Pflastern als Erinnerung endete der Tag.








